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Was versteht man eigentlich unter Standortmanagement?

  • Standortmanagement
    Sicherstellung der gesetzlichen Auflagen, Ausübung der hochheitsrechtlichen Kompetenzen, reine Steuerung des Industrieparks.
  • Integrales Standortmanagement
    Zusätzlich zum Standortmanagement auch Betrieb der Infrastrukturanlagen und Angebot der wichtigsten Dienstleistungen „aus einer Hand" - Reduktion der Komplexität für die Standortnutzer.
  • Industriepark
    Als Industriepark definieren wir ein umschlossenes Industriegelände mit eigener Werksinfrastruktur: Von Strassen/Wegen/Plätzen über Netze/Kanäle bis zu eigenen Energieversorgungs- oder Entsorgungsanlagen. Zur allgemeinen Infrastruktur gehören auch die Werksicherheit, die drittverwendungsfähigen Immobilien und die Lager- und Werkslogistik.
    Im Gegensatz zum (offenen) Industrieareal oder Gewerbepark hat ein Industriepark im obigen Sinne wesentlich höhere Anforderungen an die Bereiche Gesundheit/Sicherheit/Umweltschutz.
    Auch in der Bauleitplanung wird der Begriff Industriepark benutzt und zwar als Name für ausgewiesene Industrie- oder Gewerbegebiete (GI bzw. GE). In unserem Sinne sind dies keine Industrieparks.
  • Kernprozesse
    Aktivitäten in der Wertschöpfungskette „vom Kunden zum Kunden", die zusammen den Wettbewerbsvorteil eines Unternehmens ausmachen. Die Kernprozesse benötigen Ressourcen und verursachen nebst dem Hauptprodukt auch Abfallprodukte.
    Merkmale:
    - Wahrnehmbarer Kundennutzen
    - Unternehmensspezifisch
    - Nicht bzw. schwierig imitierbar
    - Nicht substituierbar
    - Wertschöpfend
    - Essentiell für die Erreichung der strategischen Ziele
  • Sekundärprozesse
    Prozesse, die die Kernprozesse unterstützen und nicht direkt zu Wettbewerbsvorteilen im Kerngeschäft führen, d.h. outgesourct werden können.

Gruppierung der Sekundärprozesse aus Kernprozess-Sicht

Prozesse, die die Kernprozesse unterstützen und nicht direkt zu Wettbewerbsvorteilen im Kerngeschäft dienen, d. h. outgesourct werden können.

Gruppierung der Sekundärprozesse aus Innensicht

Warum Sekundärprozesse wichtig sind

Beispiel Chemie:

Betreibermodelle: Single-, Major-, Mulit-User, Campus, Cluster

 Single-User  Major-User  Multi-User
 Campus  Cluster  
 

Typische Strukturformen; unabhängig von der jeweiligen Eigentümerschaft

Beispiele für Betreibermodelle:

Single-User Major-User Multi-User
  • Boehringer Ingelheim
  • Heraeus Werk Hanau
  • Roche Basel
  • Roche Mannheim
  • Wacker Freiburg
  • Alless Fechenheim
  • BASF Ludwigshafen
  • Henkel Holthausen
  • Bayer Industry Services
  • Infracor
  • InfraLeuna
  • Infraserv Gendorf
  • Infraserv Höchst
  • Infraserv Knapsack
  • Infreserv Wiesbaden
  • Pharmaserv Marburg
Campus Cluster  
  • Biotechnologiepark Luckenwalde
  • ChemCoastPark Brunsbüttel
  • Mitteldeutscher Industriepark Breuna
  • Schwarze Pumpe
  • München Martinsried
  • Belgien Hafen
  • Antwerpen
  • Spanien Tarragona
  • Zürich Glattpark